Treffpunkt junger ForscherInnen

Im Rahmen der stationären Aufenthalte von Kindern und Jugendlichen auf dem Internationalen Schulbauernhof Hardegsen werden in Kleingruppen Untersuchungen von diesen durchgeführt, die dazu dienen, die Kulturlandschaft als Teil der menschlichen Gestaltung von Natur zu erleben. Es werden eigene, nach begründeten Kriterien entwickelte Maßstäbe für die nachhaltige, enkeltaugliche Sicherung der Kulturlandschaft entwickelt.

Im Mittelpunkt steht dabei das eigene Erfahren, Erleben und Forschen. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development) sollen die Kinder und Jugendlichen so zu eigenständigem und eigenverantwortlichem Handeln befähigt werden. Letztendlich sollen sie in die Lage versetzt werden, ihre sie umgebende Landschaft zu beurteilen und zu gestalten. Dabei soll die Vielfalt von Lebensformen als schützenswerte Ressource erlebt werden und Wechselbeziehungen von Struktur, Pflanzen und Tieren wertgeschätzt werden.

Im Vordergrund steht u.a. die Bedeutung der natürlichen Umgebung für die eigenen Empfindungen der Kinder und Jugendlichen. Sie soll ihnen ermöglichen, selbstbewusste Forderungen an die Gestaltung der Kulturlandschaft (als ihrer „unverrückbaren“ Umgebung) zu entwickeln. Im Verlauf des Projektes werden auch Kompetenzen erlernt im Erkennen von Biodiversität und Zeichen für den Klimawandel in der Landschaft gedeutet. Dabei werden Neugier und Kreativität durch intensive Naturkontakte gefördert.

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